Liederkranz Meimsheim

Lindenhöflesfest 2008 - Bericht der Heilbronner Stimme

Lindenhöflesfest  2008 -  Bericht der Heilbronner Stimme

Unterstützung durch Haste Töne

Von Gerhard Dubinyi

Unter der Leitung von Lothar Lemcke bereicherte das neue Ensemble des Liederkranzes Meimsheim das Lindenhöflesfest.

 

Brackenheim - Es ist längst eine Traditionsveranstaltung beim Liederkranz Meimsheim, das Lindenhöflesfest. In der Vergangenheit übernahmen die Vereinsmitglieder die Bewirtung, für den Gesang sorgte der Gastchor aus Löchgau. Jetzt hat der Liederkranz aber einen zweiten Chor, mit dem er sein Fest bereichern kann.

 

Im Februar 2007 wurde ein Projektchor gegründet. Daraus entstand der junge Chor „Haste Töne“. Die fast 30 Mitglieder leisteten doppelten Einsatz, bei der Bewirtung und bei der Unterhaltung.

 

Rückblick

 

Die Sänger aus Löchgau schwärmten musikalisch vom Schwabenland, durchstreiften das Remstal bis zum Neckarstrand.

 

Walter Winkler ist seit 50 Jahren im Liederkranz Meimsheim und seit 20 Jahren stellvertretender Vorsitzender. Er singt zudem in zwei weiteren Chören, ist seit zwölf Jahren in Löchgau mit dabei. Damals, so Winkler habe es dort an Sängern gemangelt. Meimsheim und Löchgau hatten zu dieser Zeit Wolfgang Aisenpreis als Dirigenten. Und der warb für Löchgau, so dass Winkler sich aus diesem Chor anschloss. Ein Aufwärtstrend sei bei „Haste Töne“ zu verspüren, meinte Winkler.

 

Auch die Vereinsvorsitzende, Monika Paschka, die in beiden Chören mitsingt, und Dirigent Lothar Lemcke sind mit dem Stimmenvolumen des neuen Ensembles fast zufrieden. „Wir bräuchten eben noch ein paar Bass-Stimmen“, lautete der Wunsch Lemckes.

 

„Haste Töne“ präsentierte den Festbesuchern stimmungsvolle Lieder, wie das „Hallelujah“, „Ob-La-Di, Ob-La-Da“ oder die Zugabe „Ich wollte nie erwachsen sein“.

 

Vorausschauend meinten Paschka und Lemcke, dass die Liedauswahl nicht vorgegeben werde. Aus einer Liste von 50 Titel wählten die Sänger ihre Favoriten aus, und die werden demnächst geübt und bei Auftritten vorgetragen. Dirigent Lemcke ist überzeugt, dass der Chor damit richtig liegt, wenn er an Schlager wie „Über sieben Brücken“ oder „Rote Lippen“ bis hin zu Abba-Songs denkt.